Arbeitskreis Traditionelle Astrologie

7. Januar 2009

Aktuelle und vergangene Seminare

- Derzeit sind keine Seminare geplant.
- Seminar im Jahr 2009:

Seminar mit Martien Hermes

(in deutscher Sprache)

Fulda (Hotel Lenz), Samstag den 07. März 2009, 13 bis 19 Uhr (mit zwei kleinen Pausen)

Seminargebühr: 80 Euro

Für nähere Info und Anmeldung: Erik van Slooten.

Tel. 089 – 601 501 8; erikvanslooten@aol.com; www.erikvanslooten.12see.de

Bankverbindung: Postbank München BLZ 700 100 80 Kontonr. 37 68 32 806

Hellenistische Astrologie, Grundlage der ganzen westlichen Astrologie

- Philosophie, Methoden und Techniken -

Die hellenistische Astrologie ist die Grundlage der gesamten westlichen Astrologie. Viele denken, dass die Astrologie sich im Laufe vieler Jahrhunderte durch ständige empirische Forschung entwickelt hat. Das ist nicht der Fall! Die hellenistische Astrologie erschien innerhalb eines Zeitraums von 50 bis 100 Jahren auf der Bildfläche. Sie erschien wie eine Nova: Auf einmal war sie da, fertig und vollständig entwickelt. Sie baut kaum auf babylonischen und ägyptischen Quellen auf. Diese werden zwar hin und wieder erwähnt, aber kaum benutzt. Diese Astrologie wurde entweder von einer Person (Hermes Trimegistos?) oder in einer Schule von Astrologen entwickelt. Sie war die vorherrschende Astrologie zwischen etwa 200 vor Christus bis zum Ende des römischen Reiches

Der Komplexität der hellenistischen Astrologie widerspricht ebenfalls die empirische Hypothese, denn sie basiert auf vielen zusammenhängenden Konzepten. Zudem entbehrt eine Reihe von hellenistischen astrologischen Faktoren jeder astronomischen Grundlage. Man kann sie weder am Himmel beobachten noch in Ephemeriden nachschlagen. Man denke hier beispielsweise an die Lospunkte (partes) und die Grenzen (terms). Hieraus folgt, dass die Existenz solcher astrologischer Faktoren nur aus einem Konzept, einer Vision erklärt werden kann. Hellenistische Astrologie ist ein rationelles Konstrukt, eine Philosophie. Diese Philosophie und ihre praktische und konkrete Auswirkung in der Horoskopie ist das Thema dieses Seminars.

Seminarthemen

· Die hellenistische Astrologie als Paradigma für alle Formen der späteren westlichen Astrologie

· Logos und Phasis: zwei Arten, aufgrund derer der Himmel spricht

· Das Schicksalskonzept: Die Bedeutung der hellenistischen Häuser als Beispiel des Schicksalskonzepts, das die astrologische Theoriebildung prägt.

· Hauptlinien der hellenistischen Astrologie: Vier Forschungsgebiete als Grundlage einer astrologischen Praxis

· Die Methode der ‘aphesis’ als Beispiel für hellenistische Deutungsprinzipien

· Praktische Beispiele anhand von Horoskopen einiger Teilnehmer

Martien Hermes, der bekannte niederländische klassische Astrologe forscht vor allem im Bereich der mittelalterlichen und hellenistischen Astrologie. Zum ersten Thema erschien 2006 sein Buch Astrologie als ambacht, ein Lehrbuch der Stundenastrologie nach der Methode von Masha’allah. Zum zweiten Thema schrieb er 2008 das Buch Goede tijden, slechte tijden, das insbesondere die ‘Aphesis’ des Pars Daimon (Geistespunkt)’ behandelt.

Martien hält Kurse, Seminare und Vorträge zu Themen der klassischen Astrologie in den Niederlanden, Belgien und Deutschland.

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