Arbeitskreis Traditionelle Astrologie

8. Dezember 2014

ATA-Treffen November 2014

ATA-Treffen November 2014

Wie immer fand in diesem Herbst das ATA-Treffen in Fulda statt, dessen zentrale Lage für alle ATA-Mitglieder gut erreichbar ist. Die Treffen bieten den Mitgliedern Gelegenheit für gegenseitigen Austausch durch Vorträge über spezielle Deutungsmethoden und Techniken. Am zweiten Tag werden Stundenhoroskope diskutiert.

Leider waren diesmal einige Mitglieder verhindert oder krank, trotzdem tagte ein „harter Kern“ und die Tagenden hießen auch zwei Besucher willkommen, die an einer ATA-Mitgliedschaft interessiert sind. Alles in allem war es ein sehr harmonisches, informatives und bereicherndes Wochenende. Besonders praxisnah vermittelte Eva-Maria Zitzlaff das spannende Thema:
„Klassische Radixdeutung: Wie erkenne ich, ob der Horoskopeigner Kinder haben wird oder kinderlos bleibt?“ Solche Fragen tauchen immer wieder im Beratungsalltag auf – mithilfe der klassischen Techniken kann man relativ schnell eine Antwort mit überdurchschnittlich hoher Trefferquote finden.

Sabine Wernecke hielt einen Vortrag  über „Yogas in der vedischen Astrologie und ihre Auslösung unter besonderer Berücksichtigung des Kala Sarpa Yogas“, der in einem kleinen Workshop endete. Er war auch für westliche AstrologInnen so nachvollziehbar, dass im Anschluss sofort bestimmte Yogas im eigenen Horoskop geortet und gedeutet werden konnten. Yoga heißt übersetzt eigentlich „Joch“. Es ist die Verbindung des Menschen zu seinem Karma. Die untrennbaren  Verbindungen zwischen Häusern, Planeten und Aspekten zeigen  Talente oder Herausforderungen des Horoskopeigners an und sind Indikatoren für positive oder negative Ergebnisse.

Elke Groß-Heitfeld präsentierte die „Planetenperioden nach Vettius Valens am Beispiel von Obama“. Sie demonstrierte darin eindrucksvoll, wie Lebensphasen der Herrschaft bestimmter Planeten in der Radix unterstehen. Diese Prognose-Technik ist heute so gut wie unbekannt und ist uns nur durch Valens überliefert.
Dieser Beitrag gehörte zum „ATA Projekt Barrack Obama“. Ziel dieser Projekte ist es, eine Person öffentlichen Interesses anhand verschiedener traditioneller Techniken zu untersuchen. Hierzu gab es in den letzten zwei Jahren viele interessante Beiträge im ATA. Mit dem Vortrag über „Obamas Horoskop hellenistisch“ mit siderischem Tierkreis von Birgit von Borstel ist das „Projekt Obama“ nun abgeschlossen. Historisch spricht einiges dafür, dass der siderische Tierkreis länger und häufiger als allgemein angenommen für Geburtsastrologie benutzt worden ist. Damals waren die Tierkreise zwar fast deckungsgleich, aber das Experiment, auch heute siderisch mit klassischen Methoden zu deuten, bringt stimmige Ergebnisse und bewährt sich auch bei der Anwendung von Prognosemethoden.
Als neuer Projekt-Kandidat ist Edward Snowden ausgewählt worden. Dieser Fall ist durch seine Aktualität natürlich besonders spannend hinsichtlich der astrologischen Prognosemethoden, die an seinem Horoskop untersucht werden!

Birgit von Borstel


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